Die Börfinker Ochsentour, eine besondere Traumschleife

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Auf unserer ToDo Liste der Traumschleifen stand schon seit längerer Zeit die Börfinker Ochsentour als Ausflugsziel. Letztes Wochenende war es dann soweit.

Das Wetter spielte mit und entschloss sich ebenfalls mir das perfekte Ambiente zum Fotografieren zu bieten. Die lockere Bewölkung mit teils sonnigen Abschnitten lieferte eine super Stimmung auf die Bilder, welche ich an diesem Tag schießen konnte.

Wir starteten am Forellenhof Trauntal und gingen in der entgegengesetzten Richtung die Traumschleife entlang. Der Wanderweg verläuft durch abwechslungsreiches Gelände mit sehr vielen unterschiedlichen Untergründen. Am liebsten wandere ich schmale Waldwege entlang, welche ein Gefühl einer unberührten Natur vermitteln.

Der Start durch den Fichtenwald
Ein Ochsenstall als Rastplatz

Leider ist dies nicht immer der Fall und somit wird man gezwungen, stellenweise auf breiten Schotterwegen oder sogar asphaltierten Passagen zu wandern. Besonders störend fand ich an mehreren Stellen eine Landstraße überqueren zu müssen, welche auch noch sehr schlecht einsehbar war, weil diese in einer S-Kurve überschritten werden muss.

Trotz alledem bot die Börfinker Ochsentour eine wundervolle Atmosphäre in den anderen Teilen der Traumschleife.

Wunderschöner Platz in Mitten des Waldes
Teilweise wie unberührt
Meine Tochter bei der ersten Pause
Überall Farne und Moos
Hunsrücker Stonehenge 😉
Umgestürzte Bäume werden als Tisch genutzt
Das Moor mit seinen Stegen

Über butterweichen Boden des Fichtenwaldes am Forellenhof oder durch einen sehr stark mit Moos bewachsenen Waldboden zu gehen, lässt einen die nicht so tollen Dinge schnell wieder vergessen. Die vielen Kreuzungen an Bächen werden durch kleine hölzerne Brücken ermöglicht, welche an sich schon schön an zu sehen sind.

Vorbei an der Moorlandschaft Ochsenbruch über Duglasienstege, damit die Flora und Fauna dieses besonderen Bereichs des Waldes nicht zerstört wird. Überall hört man es plätschern, wo die kleinen Bäche sich ihren Weg durch den Boden suchen. Dies lässt die an sich schon wundervolle Stimmung nochmals schöner wirken. Denn zu einem grandiosen optischen Eindruck, kommt hierbei noch der akustische dazu. Beides zusammen lässt einen Stress und die Rastlosigkeit dieser Zeiten vergessen.

Ein besonderes Highlight ist die Hirschtränke mitten im Wald. Dort können gegen kleines Geld durch den Bach gekühlte Getränke gekauft werden. Diese tolle Idee in Kombination mit einer Sitzgelegenheit nebenan, lädt zum Verweilen und kurzen rasten ein.

Denkt an passendes Kleingeld! (1,50€ Stubbi – 1€ Softdrink)

Einfach genial, die Hirsch-Tränke
Kühlung ohne Strom

Die Mitte des Nationalparks Hunrück-Hochwald

In der zweiten Hälfte des Wanderweges geht es noch an der Heilquelle “Gure Bure” vorbei. Der Sage nach hat sich dort einmal ein blinder Schäfer mit dem Wasser der Quelle die Augen gewaschen und wurde hernach wieder sehend. Seitdem wurde die Quelle ” de gure Bure ” (guter Born) genannt.

Wieder im Tal angekommen kamen wir an dem Nationalpark Denkmal an. Ein aufgeschütteter Steinhaufen neben einem Weiher am Ortsrand von Börfink. Dieser Ort markiert die geographische Mitte des Nationalparks Hunsrück-Hochwald.

Zu guter Letzt ging es wieder zum Forellenhof und die Kids freuten sich schon auf den bevorstehenden Besuch der Eisdiele, welcher bei unseren Ausflügen immer den Abschluss bildet.

Wir können jeden empfehlen die Börfinker Ochsentour auch mal zu besuchen. Sie ist es auf jeden Fall wert gegangen zu werden.

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