Ein Ausflug mit Widerwillen

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Nach den Lockerungen der Kontaktsperre nutzen wir natürlich die Möglichkeiten des Besuchs von Freunden in vollen Zügen aus.

Am gestrigen Samstag trafen wir uns nach einer gefühlten Ewigkeit wieder mit sehr guten Freunden zum Grillen. Wir brauchen zwar nicht viel um glücklich zu sein, was in diesen Zeiten das Leben mit Einschränkungen doch erheblich vereinfacht, aber diese Treffen mit Freunden und ein wenig Smalltalk haben auch wir vermisst.

Ach was habe ich den gestrigen Abend genossen.

Im Laufe des Abends machten die Kids, wie so oft natürlich, den Plan für den nächsten Tag schon fertig. Gemütliches abhängen mit Roblox zocken war der Plan von den Beiden.

Was sie nicht bedachten war, dass Mama und Papa auch schon einen Plan parat hatten. (Fies grins)

Als dann am folgenden Tag Finja’s Spielbesuch kam, war nach relativ kurzer Zeit erstmal die Luft aus dem Sack. Wir teilten ihnen mit , dass wir bei so schönem Wetter noch eine Runde spazieren gehen würden und nicht den ganzen Tag lang am Tablet und PC abhängen und chillen.

Wunderschöne Facetten der Natur

Natur im stetigen Wandel

An diesem Wochenende zog es uns wie die Woche zuvor schon wieder an die Kama, allerdings nur an einen bestimmten Punkt dieser Traumschleife.

Da Finjas Freund dabei war, beschlossen Jasmin und ich, dass wir an eine alte Ruine einer Achatschleife spazieren.

Dies war von uns nicht ohne Grund so gewählt, da wir wussten, dass an dieser Stelle noch viele Edelsteine aus Zeiten der aktiven Schleife zu finden waren. In der heutigen Zeit sind Kinder nicht immer so zu motivieren, dass auch ihnen solche Freizeitaktivitäten gefallen.

Unsere jüngste Tochter ist mittlerweile begeistert von diesen Spaziergängen, da sie gemerkt hat, dass es immer wieder ganz tolle Dinge zu entdecken und zu erforschen gibt.

Der Eingang zur Traumschleife im Kammerwoog
Ein kleines Schild verweist auf die alte Schleife

Seien es Ruinen vergangener Zeiten, umgestürzte Bäume, welche der Kraft des Windes zum Erliegen kamen oder einfach nur eine wunderschöne Flora und Fauna die uns die Natur präsentiert.

Vielleicht liegt es aber auch an dem leckeren Eis, welches wir uns nach einem Wochenendausflug gönnen.

Der Freund von Finja zeigte uns seine Motivation zu solchen blöden Aktionen die ersten Kilometer in vollen Zügen. Über das ist blöd, meine Füße tun weh, ich habe Bauchweh war alles dabei. Bis hin zu ein paar Tränen.

Motiviert dem Ziel entgegen
Noch sehr sauber für Finja´s Verhältnisse

Als wir aber an der Nahe und der alten Ruine ankamen und er seine ersten Edelsteine gefunden hatte, war dies alles Vergangenheit und die Tränen wieder getrocknet.

Nach ein paar erfolgreichen Funden der Kids und meiner Frau, gingen wir wieder zurück ans Auto und fuhren dem so lang ersehnten Eis entgegen.

Wer sucht wird auch fündig.

Manchmal muss man die Kinder auch ein wenig zwingen, auch wenn immer gemeckert wird. Fragt man sie später, antworten sie meist ehrlich und dann hat es ihnen doch Spaß gemacht.

Einfach ein fantastisches Wochenende!


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